Überall sieht man leckere Smoothie-Rezepte. Sie sehen toll aus und einige schmecken sicher auch lecker, keine Frage. Trotzdem spricht mich dieser Hype nicht an und ist definitiv einer der wenigen, den ich auslassen werde.

3 Gründe, warum ich keine Smoothies mag: 

  1. Ich liebe es zu essen und zu genießen. Dazu gehört für mich auch das man Nahrung kaut. Dadurch erschließen sich Aromen und unterschiedliche Geschmäcker. Kauen und “ins Essen beißen” gehören für mich dazu – ohne habe ich das Gefühl nicht gegessen, sondern getrunken zu haben.
  2. Der Magen hat nichts zu tun. Hier muss nicht wirklich verdaut werden. Die Nahrung fließt quasi einfach durch. So fühlt es sich bei mir an. Im Darm sieht es ähnlich aus. Auch hier ist nichts zu arbeiten. Die ganzen Ballaststoffe sind zwar da, aber püriert mit einem viel geringerem Volumen. Der Hunger kommt so viel schneller wieder, weil der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt und auch schnell wieder sinkt. Insbesondere, wenn viel Obst enthalten ist. Ein Smoothie zum Frühstück geht für mich gar nicht, da ich keine halbe Stunde später schon wieder Hunger habe.
  3. Zu viel Energie! Smoothies machen nicht langfristig satt, auch nicht wenn sie Chia und Cerealien enthalten. So ist zumindest meine Erfahrung. Man hat schneller wieder Hunger. Smoothies können für mich bestenfalls als Dessert herhalten. In der Gesamtbilanz nimmt man so mehr Kalorien zu sich, als wenn man das Obst oder Gemüse einfach so isst.

Fazit: Für mich sind das sinnlose Zusatzkalorien. Da beiße ich lieber in einen Apfel oder esse die Erdbeeren im Stück – ich habe was zu kauen, es sättigt und man schmeckt auch noch was man ist.