Du hast schon einmal von Pilates gehört und möchtest damit beginnen? Hier bekommst du ein paar Hinweise, die du beachten solltest, bevor du mit den Übungen startest.

Der beste Einstieg ist über einen Kurs mit einem ausgebildeten Trainer, in dem viel korrigiert wird. So bekommst du schneller ein Gefühl für diese Art des Körpertrainings. Man kann aber auch durchaus über Bücher und Videos den Einstieg finden, achte einfach auf die Anleitungen und kontrolliere, wenn möglich, auch im Spiegel.

Hier findest du die wichtigsten Dinge, auf die du unbedingt achten solltest:

Die Atmung

Besteht aus einer kräftigen Einatmung durch die Nase und der Ausatmung durch den leicht geöffneten Mund. Zur Übung kannst du deine Hände auf die Rippen unterhalb der Brust legen und dort hinein atmen. Dabei weitet sich der Brustkorb. Übe das einfach ein paar Mal bis du einen deutlichen Unterschied spürst.

Während der Übungen läuft der Atem parallel zu den Bewegungen oder der Atem ist fließend. Auf keinen Fall sollte man die Luft anhalten.

Das Powerhaus

Hiermit ist der Bauchbereich gemeint, welches im Pilates als Kraftzentrum angesehen wird. Man baut es auf, indem das Becken in eine neutrale Position bringt, den Bauchnabel zur Wirbelsäule zieht und den Beckenboden anspannt. Das Powerhaus korrekt anzuspannen spielt im Pilates eine wichtige Rolle und bildet die Basis für die korrekte Ausführung der Übungen. Übe auch hier zunächst die neutrale Beckenposition, in dem du das Becken hin und her bewegst, um ein Gefühl für das Kippen zu bekommen. So merkst du dir schneller die Mittelstellung – also die neutrale Position. Üben kannst du das im Liegen oder Stehen.

Die Konzentration

Sich auf die Übungen zu konzentrieren ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Achte darauf, die Übungen wirklich korrekt und konzentriert auszuführen. Lieber weniger Wiederholungen, dafür richtig und konzentriert. Durch die Konzentration kommt du auch in einen wunderbaren Entspannungszustand.

Falls du gar nicht zurecht kommst oder Schmerzen bekommst, empfehle ich dir an einem Kurs oder einem Einzeltraining teilzunehmen, um die Grundlagen zunächst zu üben. Die meisten Kurse werden auch von den Krankenkassen bezuschusst oder im Rahmen Reha-Sport-Verordnungen übernommen.