Heute gibt es keinen Monatsrückblick zu Fitness & Ernährung, denn das war im Dezember sowieso eine mittlere Katastrophe und wurde längst abgehakt. Viel intensiver habe ich mich mit der Reflexion des letzten Jahres beschäftigt. Was dabei herausgekommen ist? Jede Menge!

Warum ein Rückblick?

Es liegt sicher daran, dass man jetzt gerade doch mal Zeit dazu hat, aber auch um zu schauen, was sich alles bewegt hat. Auf das zu schauen, was es Gutes gab, hat den ungeheuren Vorteil, Positives anzuerkennen und wertzuschätzen. Das macht glücklich! Ich kann sagen, dass es bis auf wenige Ereignisse ein durchaus positives Jahr für mich war. Am Anfang und am Ende mit einigen nicht so schönen und vor allem im Februar einem sehr traurigen Ereignis, dafür gab es dazwischen einige berufliche und private Highlights. Glücklich sein ist gar nicht so einfach, um so dankbarer bin ich, dass alle in der Familie gesund sind, und hoffe, dass das auch im nächsten Jahr so sein wird. Das sollte man sich auf jeden Fall immer bewusst machen. Ansonsten hat sich so viel getan, dass man nur einige Höhepunkte herausgreifen kann. Das waren auf jeden Fall unsere Urlaube in Amerika und Sardinien, meine Mutter-Kind-Kur in Bodenmais, der 10-Km-Frauenlauf mit meiner Bestzeit und die Lust am Fotografieren entdeckt zu haben. Und natürlich mein zweites Projekt – dieser Blog! Meine größte Motivation überhaupt. Zu erkennen, dass man seine Ziele auch erreicht hat, sind doch immer die schönsten Momente. Aber noch schöner ist es, Dinge zu wagen, von denen man dachte, dass man sie nicht kann (nein, mit dem Singen werden ich trotzdem nicht anfangen). Wenn man dann merkt, dass man ganz passable Ergebnisse erzielen kann, ist das doch schon ganz wunderbar.

Was ist für das neue Jahr geplant?

So einiges! Ich habe beschlossen, einige Seminare zu besuchen. Ich möchte ganz viele neue Leute kennenlernen, um mich mehr mit Menschen auszutauschen, die die gleichen Interessen haben. Zu diesem Punkt gehört auch, alte Freundschaften wieder mehr zu aktivieren und Zeit miteinander zu verbringen. Ganz vieles geht im Alltag unter, so dass die schönen Momente mit lieben Menschen immer seltener werden.

Konkret mache ich im Januar einen Fotokurs. Nachdem ich gemerkt habe, dass es mir großen Spaß macht, will ich jetzt gerne noch viel mehr dazulernen!

Im Mai startet mein Kurs der Ausbildung zum Pilatestrainer (Alles schon gebucht, es gibt kein zurück!). Da freue mich schon riesig drauf. Eine total neue Welt und ich bin gespannt, wie man zwei ganze Wochenenden voll mit Pilates durchhält und was es mit mir macht.

Das sind die konkreten Vorhaben, für einen weiteren Kurs im März (was genau, wird später verraten) und für einen Kochkurs zum Thema orientalische Küche will ich mich noch spontan entscheiden.

Ansonsten gibt es noch die allgemeinen Vorsätze:

  • zweimal in der Woche Laufen gehen
  • zielgerichteter Sport machen, nicht anfallsweise ganz viel und dann wieder nur wenig, sondern kontinuierlich und aufbauend
  • meinen eigenen Pilatestrainingsplan entwickeln
  • ein eBook zum Thema Motivation schreiben (für mich und alle jetzigen und zukünftigen Leser hier)
  • wieder mehr mit den Kindern Eislaufen und Joggen gehen
  • (noch) mehr auf die Ernährung achten (gut und ausreichend, nicht gut und viel), dafür meinen eigenen Ernährungsplan entwickeln (und mich daran halten)
  • mein seit zwei Jahren geplantes Kinderkochbuch endlich fertigstellen (der Text ist schon lange fertig, grafische Umsetzung ist die große Hürde, da viel gezeichnet werden muss)
  • viel mehr trinken (Wasser und Tee natürlich)

Alles andere muss leider bis zum nächsten Jahr warten oder einfach gemacht werden! Ganz nach obigem Motto. Diese Postkarte ist mir kurz vor Jahresende wieder in die Hände gefallen, und wird mein Spruch für das neue Jahr.

Ich danke ganz herzlich allen Lesern, die bisher dabei sind und wünsche ein glückliches 2016!

Der Song zur Postkarte: Hört mal rein!